Kasseler Brock-Tage: Bazon Brock – 90 Jahre in Aktion. Studioausstellung im documenta archiv

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Untere Karlsstraße 4, 34117 Kassel

Bazon Brock feiert am 2. Juni seinen 90. Geburtstag. Als Streiter für die Fluxus-Bewegung und „Künstler ohne Werk“, als Kunstprovokateur und Erfinder des Action Teaching hat Brock über mehr als sieben Jahrzehnte Kunstgeschichte geschrieben. Mit der documenta ist er seit ihren Anfängen, bald auch über seine bahnbrechende Idee der Besucherschulen untrennbar verbunden. In den 1960er Jahren begann er die traditionellen Führungsformate im Kunstbetrieb zu revolutionieren, indem er die „Ästhetik als Vermittlung“ selbst zur aktionistischen Praxis erhob. 

Begleitend zu den Kasseler Brock-Tagen zu seinen Ehren gibt das documenta archiv erstmals Einblick in den reichen Vorlass des Kunsttheoretikers und “Künstlers ohne Werk” (Bazon Brock). Objekte, Filme, Fotos und schriftliche Materialien erschließen Brocks Denkkosmos entlang der documenta Geschichte. Ein besonderer Fokus liegt auf Brocks Aktionen und seinen legendären documenta Besucherschulen.

Eröffnung: 2. Juni 2026, 11 Uhr
Kuratorisches Gespräch mit Dr. Birgitta Coers und Melissa Köhler.

Ausstellung und Konzept: Dr. Birgitta Coers
Wissenschaftliche Mitarbeit: Melissa Köhler
Restaurierung, Technik, Aufbau und sonstiger Support: Natalie Schmidt, Arlett Sauermann, Saskia Mattern, Pauline Kreis, Michael Gärtner. 

Kasseler Brock-Tage:
Am 11. und 12. Juni lädt das documenta archiv außerdem zu zwei Tagen mit Bazon Brock ein. Filme, Vorträge und Podien tauchen in die Welt des Aktionskünstlers und seiner documenta Besucherschulen ein.

Veranstaltungsbild mit Bazon Brock.