DokfestForum: Nina Könnemann

  • Fridericianum

Friedrichsplatz 18, 34117 Kassel

Im Fokus der künstlerischen Praxis Nina Könnemanns stehen Beobachtungen des öffentlichen Raums, alltäglicher Verhaltensweisen und subkultureller Dynamiken. Ihre häufig dokumentarischen Videoarbeiten richten den Blick auf marginale Orte und Übergangszonen sozialer Ereignisse. Dabei untersucht sie unausgesprochene Regeln und gesellschaftliche Mechanismen. In ihrer jüngsten Werkgruppe BLOCKEN (2023–) überführt Könnemann ihre Beschäftigung mit dem öffentlichen Raum in Live-Video-Performances, bei denen mehrere Filmemacher*innen dezentral und in Echtzeit gemeinsam eine dokumentarische Narration entwickeln.  

Die Veranstaltung mit Könnemann umfasst ein Screening von Ausschnitten aus BLOCKEN und einer Auswahl weiterer filmischer Arbeiten sowie ein Gespräch mit der Künstlerin über ihre Live-Video-Performances und die medialen Strukturen und Aufmerksamkeitsökonomien, die darin verhandelt werden. 

Könnemann lebt und arbeitet in Berlin. Ihre Arbeiten wurden zuletzt in Einzelausstellungen unter anderem bei Emmelines, New York (2026), im Haus am Waldsee, Berlin (2025), und Gandt, New York (2023) gezeigt. 

Einführung: Luise von Nobbe (Kuratorin), Fridericianum
Screening: Ausschnitte aus der Werkgruppe BLOCKEN (2023–) und eine Auswahl weiterer filmischer Arbeiten
Im Anschluss: Gespräch mit der Künstlerin

Alle Veranstaltungen im DokfestForum sind kostenfrei. Der Eintritt in die Ausstellungen von Charles Ray und Mohammed Sami im Fridericianum ist mit der Dokfest-Akkreditierung frei, beträgt sonst 6 Euro, ermäßigt 4 Euro. Die Ausstellung ist von Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr, donnerstags bis 20 Uhr geöffnet. Am Mittwoch ist der Eintritt frei.

Filmstill aus dem Film BLOCKEN von Nina Klönnemann. Ein Mensch von Hinten und ein Krankenwagen auf einer Straße.
Nina Könnemann, BLOCKEN No One Behind You (Filmstill), 2026 Courtesy Emmelines, New York